Richard Wagner Verband Wuppertal e.V.

 

Unsere Stipendiaten 2017

 

Unsere Stipendiatinnen 2017 vor dem Festspielhaus
von links: Saskia Buxbaum, Olga Ryazantseva, Maria-Eunju Park und Ann-Catherina Strehmel

Weitere Eindrücke vom Grünen Hügel
           

           

Zum Vergrößern bitte anklicken


    

Unsere Stipendiaten 2017 in alphabetischer Reihenfolge

 

Saskia Buxbaum
(Oboe)

 

 

 

 

Saskia Buxbaum erhielt ihren ersten Oboenunterricht im Alter von 12 Jahren bei Rolf Tegtmeyer an der Musikschule Moers und später bei Prof. Christian Schneider.

Nach Erfolgen bei "Jugend musiziert" und anderen Wettbeberwerben begann sie ihr Studium bei Prof. Christian Hommel an der Hochschule für Künste in Bremen und schloss ihre künstlerische Ausbildung dort mit Diplom ab.

Sie besuchte zahlreiche Meisterkurse bei renommierten Dozenten wie Prof. Ingo Goritzky, Prof. Thomas Indermühle und Prof. Christian Wetzel.

Zurzeit studiert sie an der Hochschule für Musik und Tanz Köln am Standort Wuppertal im Master-Studiengang Oboe solo, sowie im Bachelor-Studiengang Musikerziehung bei Regine Held und Andreas Heiermann.

Neben ihrem Studium arbeitet sie als freischaffende Musikerin bei verschiedenen Orchestern, als Instrumentallehrerin und als Kammermusikerin in diversen Ensembles.

Zusammen mit anderen Absolventen der Musikhochschulen Bremen und Lübeck gründete sie 2009 das Holzbläserquintett "WeserWind", welches sich im Norden erfolgreich etabliert hat.

 

 

Maria-Eunju Park
(lyrischer Sopran)

Bild zum Vergrößern

zu ihrer Homepage

 


Die junge Sängerin Maria-Eunju Park wurde 1990 in Berlin geboren und wuchs in der ostfriesischen Stadt Norden auf. Im Kindesalter erhielt sie zunächst Geigenunterricht an der örtlichen Musikschule und wurde später Mitglied im Landes-Jugendorchester Niedersachsen. Die ersten Erfahrungen mit Gesang sammelte sie im Chor ihres Vaters, sowie in Musicalproduktionen des Ulrich-Gymnasiums in Norden. Nach dem Abitur studierte sie zunächst Musikwissenschaften in Hamburg und bereitete sich parallel auf die Aufnahmeprüfung für klassischen Gesang vor.

Sie begann ihr Musikstudium im Oktober 2010 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Aachen, erst bei Prof. Martin Bruns, später bei Prof. Claudia Kunz-Eisenlohr.

Im Juli 2016 schloss Sie ihr Masterstudium mit dem Schwerpunkt Oper ab.

 

Zu ihrer künstlerischen Ausbildung trugen Meisterkurse und Unterrichtsstunden bei Thomas Quasthoff, Luana de Vol, Anne Schwanewilms, Prof. Ulrich Eisenlohr und vielen weiteren bei.

 

Bereits im Studium war die junge Sängerin in vielen Opernproduktionen zu sehen. Vor allem im Theater Aachen sang sie neben kleineren und mittelgroßen Rollen, wie La chauve-souris in Ravels L'enfant et les sortilèges (2012), Enone und Proserpine in Charpentiers La descente d'Orphée aux enfers (2013), Una voce dal cielo in Verdis Don Carlo (2014) und Karolka in Janaceks Jenufa (2015), auch große Partien wie Arminda in Mozarts La finta giardiniera (2014) und die Partie der Governess in Brittens The Turn of the Screw (2015).

 

Daneben ist Maria-Eunju Park auch schon auf Konzertbühnen im In- und Ausland zu sehen gewesen. Häufig ist sie als Solistin für kirchenmusikalische Werke und große Orchestermessen tätig.

Im April 2017 wird sie mit ihrem Trio „Aix-Alma“ in verschiedenen Konzertreihen in Deutschland und in den Niederlanden zu sehen sein.

 

 

  

Olga Ryazantseva
(Klavier / Komposition)

Bild zum Vergrößern

 

 




Die Pianistin und Komponistin Olga Riazantceva wurde 1990 in Samara (Russland) geboren.
Momentan studiert sie Klavier an der Musikhochschule Köln
im künstlerischen Studiengang Master of Music bei Prof. F. Millet.
Bis Mai 2015 hat sie ihr Studium am Sankt-Petersburger Konservatorium im Fach Klavier absolviert.  Neben ihrem Hauptfach Klavier hatte sie auch die Möglichkeit, Kompositionsunterricht zu nehmen.
Außerdem hat sie verschiedene Meisterkurse im In- und Ausland besucht, unter anderem bei B. Götzke, J. Margulis, J. Rose, J. B. Pommier, N. Tichman, K. Kenner und H. Sigridsson.
Des Weiteren hat sie an zahlreichen internationalen Festivals teilgenommen wie z. B. dem Beethovenfest 2016 in Bonn, dem Wuppertaler Musiksommer 2016, dem Festival für Zeitgenössische Musik in Palazzo Ricci in Montepulciano, Italien, dem Festival „Acht Brücken“  an der Kölner Philharmonie, dem Clavicologne Festival an der HfMT Köln, dem Vienna International Piano Festival (Wien) und dem International Sommerfestival (Nałęczów) in Polen.

Darüberhinaus ist sie
Preisträgerin einiger nationaler und internationaler Wettbewerbe. Zu nennen sind hier unter anderem:
International Music Competition „Grand Prize Virtuoso London“ 3.
Preis, 
International Piano Festival in Vienna, Hanns Eisler- Preis,
International  Poland  Festival and  Competition  in Nałęczów
2. Preis und
International Music Competition  « Musica classica» «Genius of  XX Century» in Ruza/Moskau 2. Preis
.
Zu erwähnen sind auch zahlreiche Konzertauftritte - Solo, Kammermusik und mit Orchester - im In- und Ausland, z. B.: mit dem Philharmonischen Kammerorchester Lublin, dem Philharmonischen Orchester Samara und dem St. Petersburger Konservatoriums-Orchester.

Außerdem hat sie verschiedene Werke komponiert, z.B.:  Werke für Geige und Klavier, für Klaviertrio, Klavier-Solo, Horn Orchester, für Flötenquartett (Erstaufführung  Kulturzentrum Würselen, Musor Quartett), für Kontrabass und Klavier (Erstaufführung am Mariinsky Theater, Prokofiev Saal, St. Petersburg), ca. 100 Vokalwerke, Vokalzyklus für Bass und Klavier (Premiere an der St. Petersburger Philharmonie).

 

Ann-Catherina Strehmel
(Posaune)









Ann-Catherina Strehmel, geboren 1995, wuchs in einer musikbegeisterten Familie in Lüdenscheid, Nordrhein-Westfalen, auf. Dort erhielt sie ihren ersten Unterricht auf der Posaune wie auch auf dem Klavier und im Gesang. Zweimal wurde sie Bundespreisträgerin bei „Jugend musiziert“ und erhielt den Förderpreis der Johannisloge im Märkischen Kreis. Ein Jahr vor ihrem Abitur nahm sie das Jungstudium bei Peter Stuhec in Wuppertal an der Hochschule für Musik und Tanz auf. 2013 wechselte sie nach Berlin und erhielt vier Jahre lang ihre künstlerische Ausbildung im Fach Posaune an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei Olaf Ott, dem Soloposaunisten der Berliner Philharmoniker. Seit dem Sommersemester 2017 setzt sie ihr Studium in der Klasse von Prof. Henning Wiegräbe an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart fort. Ann-Catherina Strehmel ist Stipendiatin des Wilfried-Hoffmeister Förderpreises 2017.

Durch zahlreiche Konzerte mit dem Jugendensemble des Studio musikFabrik in Köln, Chicago und Nijmwegen, einem Konzert mit dem Echo-Ensemble in London und das Mitwirken an Musiktagen und Festivals unter anderem in Donaueschingen und Darmstadt entdeckte sie ihre Leidenschaft für Neue Musik. So ist es für sie eine besondere Ehre, 2015 die Miniaturen für Posaune und Klavier von Frank Zabel gemeinsam mit dem Komponisten selbst uraufzuführen. Im Kontrast dazu ist ihre große Leidenschaft die Oper. Mehrfach spielte sie Bühnenmusik in der Deutschen Oper Berlin.

  

Ektoras Tartanis
(Dirigent)
(zurückgetreten, geplant für 2018)

Bild zum Vergrößern

 

 

 

 

 

 

 

Ektoras Tartanis ist seit der Spielzeit 2015/16 musikalischer Assistent des Sinfonieorchesters und Opernhauses Wuppertal.

Wichtige Stationen seines Dirigierstudiums waren Stuttgart, Manchester und Linz, wo er sein Studium mit Auszeichnung abschloss.
Zahlreiche  Meisterkurse – unter anderem mit Bernard Haitink, Sir Mark Elder Lothar Zagrozek und Mark Shanahan – ergänzten zudem seine Ausbildung.
Er gewann den 2. Preis im Dirigierwettbewerbes „Junge Künstler 2014“ und war Stipendiat sowohl der Fulbright-Stiftung als auch der Robert-Bosch-Stiftung.

 

Wertvolle künstlerische Impulse erhielt er zudem von Teodor Currentzis, dem er seit 2014 bei mehreren Konzert-und Opernproduktionen in Europa assistierte.
Bei einem Sinfoniekonzert mit dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg  und der Solistin Patricia Kopatchinskaja am 1. Juni 2016 übernahm er sogar für Currentzis die musikalische Leitung.

 

Zu den Orchestern, die er bereits dirigierte, zählen unter anderem die Badische Staatskapelle Karlsruhe, das Lucern Festival Strings und das Netherlands Philharmonic Orchestra.

 

 

 

 

 

 Zurück zur Homepage                                               Informationen zum Stipendium                                             Stipendiaten der vergangenen Jahre